Das Team
Frau A. Löber

Apothekerin

Herr Dr. J. Pant
Apotheker
Frau M. Viol

PTA

Frau D. Rennekendorf

PTA

Herr U. Hagen

Apotheken-Mitarbeiter

Herr O. Lütke

Apotheker

Frau Y. Ata-Polat

PTA

Herr J. Sommer
PTA  Bild folgt
Frau W. Eskierski

Apotheken-Mitarbeiterin

Seit 1692

 

... ist die Adler-Apotheke im Herzen der Lüdenscheider Altstadt ein Begriff für Kompetenz, Freundlichkeit und Tradition.

 

Direkt gegenüber der Erlöserkirche in einem roten, mit zahlreichen Stukkarbeiten versehenen Altbau wurde sie im Jahr 1692 von Johan Georg Kercksig gegründet. Im Jahr 2017 feiert die Adler-Apotheke Lüdenscheid ihr 325-jähriges Jubiläum.

 

Heute wird die älteste Apotheke der Stadt Lüdenscheid erfolgreich von Andrea Löber, geb. Niemöller geführt. Sie und ihr freundliches Team freuen sich über Ihren Besuch!

 

 

Über uns

Historisches

 

Mehr als 300 Jahre Dienst am Menschen

 

Johann Georg Kercksig gründete die Apotheke im Jahr 1692 in Lüdenscheid.

 

Er war Arzt und Apotheker und hatte sich, ehemals aus Bochum stammend, schon 1687 in dem sauerländischen Städtchen niedergelassen. Trotzdem kann der Tag seiner ersten urkundlichen Erwähnung als Gründungsdatum der Apotheke gelten, die jetzt Adler-Apotheke heißt.

Das Besondere an der Apotheke ist die Tatsache, dass sie seit damals ohne Unterbrechung die Lüdenscheider Bürger mit Arzneien aller Art versorgt.

Mit Sicherheit ist die Adler-Apotheke die älteste Apotheke am Ort. Wahrscheinlich ist sie sogar das älteste noch bestehende Unternehmen aus jener Zeit in Lüdenscheid überhaupt.

Wie haben wir uns das Wirken das Apothekers Johann Georg Kercksig im damaligen Hause Nummero 80 (heute Ecke Freiherr vom Stein Straße / Kommandantenstraße) vorzustellen?

Er war von Anfang an als Arzt und Apotheker tätig, das heißt, er stellte für seine Patienten die notwendigen Arzneien selber her. Chemische Präparate, wie sie heute vorherrschen, gab es zur damaligen Zeit noch nicht.

Stattdessen gab es viele pflanzliche und einige tierische Bestandteile, die als Grundlage für Heilmittel dienten. Neben den noch heute bekannten Heilpflanzen standen eine Vielzahl von Wurzeln, wie die geheimnisumwitterten Alraune aber auch Mumien, Knochenmark, Schlangenpulver und zahllose andere Substanzen, denen aufgrund abergläubischen Brauchtums eine heilende Wirkung zugeschrieben wurde.​

Der Grund für die Verbreitung solch fragwürdiger Arzneimittel, diese wurden auch aus Krebsen oder Seepferdchen hergestellt, ist besonders im späten Mittelalter wohl darin zu suchen, dass in dieser Zeit keinerlei allgemeine anerkannte Lehrmeinung vorherrschte.

Bereits damals arbeiteten Arzt und Apotheker Hand in Hand: Dem Arzt oblag die Feststellung des Leidens und die Auswahl der Arznei, dem Apotheker oblag die Zubereitung der Arznei aus sauberen und frischen Zutaten. Auch musste dieser die Vorratshaltung in vorgeschriebener Form garantieren.

Erst nach dem dreißigjährigen Krieg, kurz vor Gründung dieser Apotheke, zeichneten sich wesentliche Veränderungen im Gesundheitswesen ab. Durch das Edikt von 1685 hatte die preußische Regierung in Cleve das Collegium Medicum verfasst. Der Aufsicht dieses Collegiums hatte sich das ganze Arzneiwesen und dessen Vertreter unterzuordnen.

1693, ein Jahr nach der Gründung der heutigen Adler-Apotheke, wurde erstmals in Preußen eine (Berufs)Ordnung nach welcher sich die Apotheker des Landes richten sollten, verfasst.

Das Wesentliche wurde 1725 in die so genannte Medizinal-Ordnung übernommen.

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Sir Willi
Pillentaxi